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Dr. Zeplin
Controlling und Personal

Anhang: Lösungsvorschlag

Verfasser: Dr. Jürgen Zeplin, Berlin

 

Typische Aussagen von Kollegen, Mitarbeitern und Vorgesetzten:

Welche Grundpo-sition? Kommt wohl aus welchem Ich-Zustand?
 1. "Mitarbeiter müssen immer etwas mehr Druck verspüren, das bringt sie auf Trab, treibt sie wirklich an, sonst leisten sie nichts und sie verfallen schnell in einen gefährlichen Trott, der keine Leistung erwarten läßt."  +/- kEl
 2. "Wenn ich an meinen Job und meine Arbeit denke, bekomme ich sofort immer schlechte Laune. Ich bin für die Arbeit und die Pflichten nicht geboren. Ich freue mich immer auf das Wochende.“  -/+  faK
 3.

"Jeder Mensch soll die Arbeit machen, die ihm am meisten Spaß macht. Das soll er für sich ohne Beeinflussung frei entscheiden."

 +/+  fK
 4. "Wenn einer eine Arbeit macht, damit eine Verpflichtung übernimmt, dann soll er sie
gefälligst auch wirklich korrekt machen, das kann man wohl von jedem mit vollem Recht
erwarten."
 +/-  kEl
 5. "Jeder Mensch hat das Recht und soll seine Arbeit immer so machen, wie er eben kann. Was da gefordert wird, ist nicht wichtig und hat immer dahinter zurückzustehen."  -/+  raK
 6. "Arbeiten ist doch ein schweres Los. Da bleibt doch Spaß und Spiel auf der Strecke."  +/+  fK
 7. "Meine Kollegen sind zwar immer sehr nett zu mir, aber ich traue dem Frieden nicht. Ich glaube, die warten nur darauf, daß ich einen Fehler mache. Dann geht es los und ich werde dann fertiggemacht!"  -/+  raK
 8. "Führen heißt für mich immer, man muß immer oben sein und die Leute müssen zu Dir hinaufblicken. Da darf gar kein Zweifel entstehen, wer hier das Sagen hat."  +/-  kEl
 9. "Wenn ich mir meine Mitarbeiterschaft so ansehe, machen die meisten Mitarbeiter sich die Probleme selbst, die wenigsten Probleme werden uns von außen zugetragen."  +/-  kEl
 10. "Mein Vorgesetzter, eigentlich kein Muster eines Vorgesetzten, agiert immer sehr direktiv und weiß auch sofort alles besser. Wenn ich da demutsvoll etwas sage, würgt er mich immer gleich ab. Deshalb sage ich jetzt gar nichts mehr. Das soll doch laufen, wie es will. Ist mir doch egal."  -/+  faK
 11. "Wenn sich Kollegen in Streit geraten, ist es das Beste, sich immer rauszuhalten. Man kann da ohnehin nichts machen. Wenn die sich streiten wollen, sollen sie doch."  -/+  faK
 12. "Wenn ein Kollege oder ein Mitarbeiter eine neue Idee hat, lasse ich diese immer erst auf mich zukommen. Vielleicht ergibt sich daraus eine neue bessere Lösung."  +/+  Er
 13. "Ich glaube, meine Mitarbeiter haben mich letztendlich so akzeptiert, wie ich bin. Ich
komme nun wohl mit allen recht gut aus. Wenn da ein Problem auftritt, suche ich sofort das Gespräch."
 +/+  Er
 14. "Es gibt viele Mitarbeiter, die wollen sich immer profilieren, indem sie möglichst viele
scheinbare Probleme nennen, die gar keine sind, sondern nur vorgeschoben sind. Dann hole ich einfach "die Keule" heraus und beende dieses Theater."
 +/-  kEl
 15. "Wenn ich eine Arbeit wirklich nicht kann, lasse ich mich auch nicht dazu zwingen, sie doch zu tun. Was ich kann, kann ich eben nun einmal und was ich nicht kann, kann ich eben nicht."  -/+  raK
 16. "Manchmal verstehe ich gar, warum die Leute sich das Leben so schwer machen. Sie brauchen doch nur meine Ratschläge zubefolgen, dann sind sie alle Probleme los. Ich gebe alles, wenn ich anderen helfen kann."  +/-  fEl
 17. "Manche Kollegen haben das Glück gepachtet. Die können anpacken, was sie wollen, es gelingt ihnen immer alles. Soviel Glück habe ich nicht. Mir geht eher alles daneben."  -/+  faK
 18. "Wenn meine Mitarbeiter besonders aufgeregt sind, frage ich sie erst einmal warum. Meistens ist es nichts wirklich aufregendes, sie regen sich nur künstlich auf. Dann beruhige ich sie und alles geht wieder seinen Lauf."  +/-  fEl
 19. "Ich stehe jeden Tag unter Strom. Meine Kollegen lassen das alles viel ruhiger angehen. Das kann ich mir bei meiner Arbeitsleistung gar nicht leisten. Ich muß ständig kämpfen, um noch ein wenig den Kopf über Wasser zu behalten. Der ganze Stress bringt mich noch einmal um."  -/+  raK
 20. "Persönliche Fitness ist der Grundstein für ein gesundes Management. Wenn ich sehe, wie viele in der Führungsetage mit ihrer Gesundheit Raubbau betreiben, wird mir ganz Angst und Bange. Ich fürchte um die zukünftige Existenz unseres Managements."  +/-  fEl
 21. "Ich wollte immer studieren, aber dann kam in meiner Familie etwas dazwischen. So kann man von mir doch heute das nicht erwarten, was ich ohne meine Schuld nicht lernen konnte."  -/+ faK
 22. "Der berufliche Erfolg bedeutet mir nicht viel. Ich fühle mich wohl, wenn ich viel Sport treiben kann und auf dem Golfplatz ein hohes Handicap habe. Beruf muß sein, ist aber nicht alles."

+/+

fK
 23. "Viele Kollegen achten nicht auf ihre Gesundheit. Da kann ich predigen, wie ich will. Keiner verzichtet auf unnütze Überstunden. Das Rauchen haben sie jetzt ja in Konferenzen eingestellt. Aber Sie sollten einmal sehen, wie die vor die Tür flitzen, wenn Raucherpause ausgerufen wird. Und Kaffee, Kaffee! Da rede ich mir den Mund fusselig, wie schädlich doch
Kaffee ist, aber alle trinken weiter."
 +/-  fEl
 24. "Die Lage für Sie als Mitarbeiter ist doch vollkommen klar. Sie können eine Nachzahlung fordern. Das pfeifen die Spatzen doch vom Dach. Da muß der Unternehmer blechen. Glauben Sie mir, ich weiß, wovon ich spreche. Ich bin doch nicht von vorgestern. Ich verstehe etwas von Juristerei, glauben Sie mir."  +/-  fEl
 25. "Wenn mir meine Mitarbeiter Arbeitsbeiträge liefern, die offen und klar gegen unsere Ziele verstoßen, werde ich rabiat. Dann weise ich an, wie ich denke. Schließlich kann ich doch nicht die Existenz des Unternehmens aufs Spiel setzen und in die Hände derer legen, die erst einmal viel reden wollen, aber sicher keine Verantwortung übernehmen wollen."  +/-  kEl
 26. "Wenn irgendeinein Problem in meinem Bereich auftritt, gehe ich immer ganz pragmatisch zur Sache. Ich frage alle nach den Ursachen und prüfe dann die Lösungsmöglichkeiten, dann entscheide ich, was zu tun ist."  +/+  Er
 27. "Wie geht das noch schnell? Also die Kurbel nach links. Ach, ich habe ja zwei linke Hände. Nach links? Aber da ist ja nun gar kein Nippel. Wie soll ich denn das ganze denn bewerkstelligen, wenn da kein Nippel ist? Nun noch einmal langsam, in kleinen Schritten, so ganz einfach für mich. Also der Nippel kommt da heraus und was dann? Kann ich dann den Nippel anfassen? Oder geht der Nippel wieder zurück? Oder kommt der Nippel gar nicht? Also, ich weiß nicht, ob ich das wirklich kann, wenn alles so schrecklich unklar ist."  -/+  faK
 28. "Wenn ein Kollege irgendein Problem hat, verstehe ich gar nicht, warum die sich immer so grämen. Das ist doch alles ganz einfach, da muß man nur einmal kräftig auf die Pedale drücken, dann kommt schon alles wieder ins Lot. Mit ein wenig Witz und Glück kommt man schnell ins gelobte Land. Warum denn so grämen?"  +/-  fEl
 29. "Vorgesetzte, die vorgeben alles zu wissen und zu können, vermitteln mir Unbehagen. Das kann ja gar nicht sein. Ich glaube, diese sollten sich lieber darauf konzentrieren wirklich und zielführen zu führen, als den Allwissenden zu spielen. Manchmal wirkt eine derartige Haltung geradezu grotesk."  -/+  raK
 30. "Mit mir springt anscheinend jeder hier herum, wie er will. Meine Stimme zählt hier nicht viel. Mir hört doch niemand zu, erst einmal kommen alle anderen."  -/+  raK

 


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